Fresken der Kirche der Panagia (Jungfrau Maria) von Podithou

Um die Wende zum 16. Jahrhunder, erst im Jahr 1502 bildet die Wandmalerei der Kirche der Panagia von Podithou in Galata mit Wandmalereien im italienisch- byzantinischen Stil eine Station in der Entwicklung der Malerei in Zypern.  Ihre Hauptmerkmale sind die intensiven Farben und die Effizienz der dritten Dimension.

Einer der wichtigsten Teilen eines Tempels ist der heilige Altar.  Die Wandmalereien am Bogen, einem der zentralsten Teilen des Tempels stellen imposant die  Panagia sitzend auf einer hölzernen Fußbank und Christus stehend direkt vor ihr dar. Die Erzengel Michael und Gabriel beten vor Panagia, haltend goldene Leuchter, Räuchergefässe und brennende Kerzen.

Im oberen Teil des Bogens ist die Offenbarung der Apostel dargestellt.  Christus wird zweimal, von einem Engel gefolgt, dargestellt.

Im Giebel der östlichen Wand des Altars ist der heilige Mandilion dargestellt.  Darunter links ist Moses auf dem Berg Sina, wobei er die Gedenktafeln der Gesetze aus den Händen Gottes empfängt, dargestellt. Rechts löst Moses seine Sandalen vor der Vision der Panagia (Jungfrau Maria) als brennenden Dornbusch.

Die meisten Darstellungen an der östlichen Seite des heiligen Altars haben als Thema Panagia mit Szenen aus ihrer Kindheit.

Der Haupttempel bleibt ungeschmückt außer des Giebels der Westmauer.  An diesem hohen Punkt ist die Kreuzigung Christi dargestellt. Diese konkrete Wandmalerei ist stark von der italienischen Kunst beeinflusst.

Standort

Fresken – Ikonen

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