Kretische Berberitze
Die kretische Berberitze (berberis cretia) ist ein Laubstrauch, der bis zu 1 Meter hoch werden kann. Er befindet sich auf den Bergen von Troodos auf ziemlich großen Höhen. Er hat autochthone Blätter mit glattem Rand und gelbe duftende Blüten in kleinen Bündeln. Seine Frucht ist eine blau- schwarze Beere, die am Ende des Sommers oder des Herbstes heranreift. Sie ist essbar und reich an Vitamin C aber sehr sauer.
An den Wurzeln der Pflanze gibt es Berberin, ein Farbstoff, der zum Färben von Textilien verwendet wird. Der Strauch ist eine Zierpflanze, vor allem wegen seiner roten Blätter. Er stammt aus asiatischen und europäischen Ländern und ist eine einheimische Pflanze von Spanien. Die Familie Berberis umfasst etwa 600 Arten von immergrünen Laubsträuchern.
Die Berge von Troodos sind mit Wäldern von einzigartiger natürlicher Schönheit bedeckt. Die im Wald lebenden Pflanzenarten sind mehr als 750. Unter ihnen sind die 72 einheimisch und leben ausschließlich im Park und nirgendwo sonst auf dem Planeten.
Der größte Teil des Waldes von Troodos wurde 1992 als Nationaler Waldpark erklärt. Zweck dieser Erklärung ist die Erhaltung und ordnungsgemäße Verwertung seinen Funktionen und Werte: ökologisch, wissenschaftlich, hydrologisch, Freizeit- und touristisch.
Standort
Flora – Fauna
Weißdorn
Der Weißdorn (crataegus azarolus) ist ein Strauch oder Baum des Mittelmeers, sehr beständig. Er gedeiht in Troodos bis auf eine Höhe von 1800 Metern in sehr alkalischen Böden (Ph 5-9). Er wächst langsam auf und kann bis zu 2-5 Metern hoch werden. Der
Wilder Olivenbaum
Auf niedrigeren Höhen dominieren die Wälder Maquis mit verschiedenen Arten von Bäumen, unter denen auch der wilde Olivenbaum (Olea europaea) ist. Agrielia (wilder Olivenbaum) ist ein langlebiger Busch, im Wesentlichen unsterblich. Er hat viele Zweige,
Zyprische Zeder
Auf kleinen Flächen gibt es auch andere Arten von Bäumen, wie die zyprische Zeder (Cedrus brevifolia) und die Mittelmeer Zypresse (Cupressus sempervirens). Sie ist seit der Antikezeit bekannt und wird von Theophrastus und Pliny erwähnt, dass die zypr








